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Frage 1 · FaBe EFZ · Prüfungsfragen
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Richtige Antwort: Kita und Schule tauschen sich mit Einwilligung der Eltern aus und bereiten das Kind schrittweise auf die neue Umgebung vor.
Übergänge (HK e2) werden durch Zusammenarbeit der Institutionen, Einbezug der Eltern und eine vorbereitende, altersgerechte Begleitung des Kindes erleichtert.
Richtige Antwort: Was ist heute gut gelungen, was war schwierig, und was nehme ich mir für eine ähnliche Situation morgen vor?
Eine strukturierte Selbstreflexion fragt nach Gelungenem, Schwierigem und einer konkreten Konsequenz für die eigene Praxis, statt andere Personen zu bewerten.
Richtige Antwort: Alle Massnahmen und Hilfsmittel, die Menschen mit eingeschränkter oder fehlender Lautsprache beim Ausdrücken und Verstehen von Mitteilungen unterstützen.
Unterstützte Kommunikation umfasst alle Hilfsmittel und Strategien, die Menschen mit eingeschränkter Lautsprache beim Ausdrücken und Verstehen unterstützen, von körpereigenen Zeichen bis zu elektronischen Hilfsmitteln.
Richtige Antwort: Er fördert Selbständigkeit, Alltagskompetenz und das Gefühl, einen sinnvollen Beitrag zu leisten.
Der Einbezug fördert Selbständigkeit, Alltagskompetenz und Teilhabe. Er dient nicht dazu, Personalkosten zu sparen oder der Fachperson Arbeit abzunehmen.
Richtige Antwort: Die Fachperson nimmt die Sorge von Herrn Albrecht ernst, geht einfühlsam auf sein Gefühl ein und lenkt ihn behutsam auf eine vertraute Aktivität um, statt den Tod der Ehefrau ungefragt direkt mitzuteilen.
Validation setzt beim Gefühl hinter der Frage an, statt die Person mit einer harten Tatsache zu konfrontieren oder mit einer Unwahrheit zu beruhigen.
Frage 7 · Situations- und adressatengerechte Kommunikation
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Richtige Antwort: Zusätzliche nonverbale und unterstützende Mittel wie Gestik, Bildkarten oder einfache Gebärden einsetzen.
Adressatengerechte Kommunikation (HK a4) nutzt bei eingeschränkter Verbalsprache gezielt zusätzliche, unterstützende Mittel, um Verständnis und Teilhabe zu sichern.
Frage 8 · Arbeitsplanung
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Richtige Antwort: Sie prüft, ob sich der Wunsch von Herrn Brunner mit einer kleinen Anpassung des Tagesplans vereinbaren lässt, und bespricht dies bei Bedarf im Team.
Gute Arbeitsplanung (HK b1) sucht aktiv nach vertretbaren Anpassungen für individuelle Bedürfnisse und hält Abweichungen im Team transparent, statt den Plan unreflektiert durchzusetzen oder zu umgehen.
Frage 9 · Soziale Kontakte und Beziehungen unterstützen
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Richtige Antwort: Die Fachperson bespricht mit Timo, wie Besuche oder Treffen mit den früheren Freunden organisiert werden können, und unterstützt ihn dabei.
Handlungskompetenz c3 verlangt, dass die Fachperson gemeinsam mit der betreuten Person - hier Timo - praktische Wege findet, bestehende Beziehungen aufrechtzuerhalten, statt sie abzubrechen oder die Verantwortung abzugeben.
Frage 10 · Qualitätsmanagement, Dokumentation
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Richtige Antwort: Er legt ein einheitliches, fachlich abgestütztes Vorgehen fest, das die Qualität unabhängig von der jeweils diensthabenden Person sichert.
Ein institutioneller Standard (HK d4) legt ein einheitliches, fachlich begründetes Vorgehen fest, das die Qualität der Betreuung unabhängig von der jeweiligen Fachperson sichert, und wird periodisch überprüft.
Frage 11 · Gruppensituationen begleiten (e4)
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Richtige Antwort: Die Fachperson behält sowohl die Dynamik der Gruppe als auch die Bedürfnisse einzelner Kinder im Blick.
Gruppensituationen zu begleiten (HK e4) verlangt einen doppelten Blick: die Gruppendynamik wahrnehmen und gleichzeitig einzelne Kinder und ihre Bedürfnisse nicht aus den Augen verlieren.
Frage 12 · Angebote und Aktivitäten auswerten (f8)
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Richtige Antwort: Sie vergleicht die Beobachtungen während des Angebots mit dem vorab formulierten Ziel und bezieht, wo möglich, die Rückmeldung der Teilnehmenden ein.
Eine systematische Auswertung (f8) vergleicht Beobachtungen mit dem vorab formulierten Ziel und bezieht die Rückmeldung der Teilnehmenden ein, statt sich auf Nebensächlichkeiten oder subjektive Eindrücke zu stützen.
Frage 13 · Sterbeprozess, Abschieds- und Trauerbegleitung (e12)
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Richtige Antwort: Die Linderung von Leiden und die Wahrung von Würde und Selbstbestimmung stehen im Vordergrund, nicht die Heilung der Krankheit.
Die Linderung von Leiden und die Wahrung von Würde und Selbstbestimmung stehen in der Palliative Care im Vordergrund, nicht die Heilung der Grunderkrankung. Ein ausschliesslicher Fokus auf lebensverlängernde Massnahmen, der Ausschluss von Angehörigen oder eine rein medizinische Sichtweise entsprechen diesen Grundsätzen nicht.
Frage 14 · Abschieds- und Trauerprozess (e16)
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Richtige Antwort: Es schafft bewusst Raum für Gespräche und Rituale, die den betreuten Personen helfen, den Verlust zu verarbeiten.
Nach einem Verlust (e16) schafft das Team trägerneutral Raum für Austausch und Rituale für alle Betroffenen einer Institution, nicht nur für die direkten Angehörigen der verstorbenen Person.
Frage 15 · FB01.3
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Richtige Antwort: Sie bereitet den Abschied aktiv vor, benennt das Ende der Begleitung klar und würdigt die gemeinsame Zeit, ohne eine private Weiterführung der Beziehung anzubieten
Ein professioneller Beziehungsabschluss benennt das Ende klar, würdigt die gemeinsame Zeit und vermeidet ein Versprechen privater Weiterführung, da die Beziehung an den Betreuungsauftrag gebunden war.
Frage 16 · FB02.2 Tagesstruktur gestalten
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Richtige Antwort: Sie geben Orientierung und Sicherheit, weil die betreute Person weiss, was als Nächstes folgt.
Tagesstruktur (HK b2) mit wiederkehrenden Ritualen vermittelt Orientierung und Sicherheit, weil Abläufe vorhersehbar werden - das gilt für Kinder ebenso wie für Erwachsene und ältere Menschen.
Richtige Antwort: Die betreute Person entscheidet so weit wie möglich selbst über Belange, die sie betreffen, und wird dabei unterstützt.
Handlungskompetenz c2 und der Grundgedanke der UN-Behindertenrechtskonvention (SR 0.109) stellen das Recht der betreuten Person auf eigene Entscheidungen in den Mittelpunkt; die Fachperson unterstützt diesen Prozess, statt ihn zu ersetzen.
Richtige Antwort: Flexibel auf die Reaktionen der Kinder eingehen und das Angebot bei Bedarf situativ anpassen.
Eine gute Durchführung bleibt flexibel: Die Fachperson geht auf die Reaktionen der Kinder ein und passt das Angebot situativ an. Starres Festhalten am Plan oder der Ausschluss einzelner Kinder widersprechen einer entwicklungsorientierten Begleitung.
Frage 20 · Angebote und Aktivitäten planen (f6)
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Richtige Antwort: Es baut auf den vorhandenen Fähigkeiten auf und ist konkret und überprüfbar formuliert.
Eine ressourcenorientierte Zielformulierung (HK f6) baut auf den vorhandenen Fähigkeiten der Teilnehmenden auf und ist konkret und überprüfbar formuliert; ein ausschliesslich auf Defizite ausgerichtetes oder zu allgemeines Ziel erschwert eine gezielte Planung und Auswertung.
Frage 21 · Einleben in Wohn-/Tagesstruktur (e9)
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Richtige Antwort: Seine persönlichen Möbelst ücke und Fotografien werden, soweit möglich, in sein Zimmer integriert.
Persönliche Gegenstände wie Möbel und Fotografien schaffen eine vertraute Umgebung und erleichtern den Übergang vom eigenen Zuhause in die neue Wohnsituation (HK e9).
Frage 22 · Eintrittsprozess begleiten (e13)
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Richtige Antwort: Eine feste Bezugsperson begleitet Frau Candiotto in den ersten Wochen und sorgt für Kontinuität in der Kommunikation.
Eine feste Bezugsperson schafft Kontinuität und Vertrauen während der Einstiegsphase (e13) - dieses Prinzip gilt unabhängig davon, welche Personengruppe eine Institution begleitet. Häufige Wechsel, völliger Rückzug der Fachperson oder zurückgehaltene Orientierungsinformationen erschweren den Einstieg eher.
Frage 23 · FB01.1
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Richtige Antwort: Das Geschenk mit Freude annehmen, sich bedanken und den Vorgang gemaess betrieblicher Regelung im Team ansprechen.
Kleine, situativ angemessene Gesten dürfen mit Freude angenommen werden, solange Transparenz gegenüber dem Team gewahrt bleibt und die professionelle Rolle nicht verschoben wird.
Richtige Antwort: Die Person hüstelt wiederholt während oder kurz nach dem Schlucken und ihre Stimme verändert sich.
Wiederholtes Hüsteln beim oder nach dem Schlucken und eine veränderte, «belegte» Stimme gelten als typische Warnzeichen einer Schluckstoerung und gehören zu den Dysphagie-Grundlagen (HK b6).
Frage 25 · Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben
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Richtige Antwort: Die Fachperson bespricht mit Frau Hodel ihre Bedenken und begleitet sie allenfalls zum ersten Termin, um den Einstieg zu erleichtern.
HK c1 verlangt, Unsicherheiten vor einem neuen Angebot ernst zu nehmen und mit praktischer, zeitlich begrenzter Begleitung den Einstieg zu erleichtern, statt das Angebot aufzugeben oder die betreute Person allein zu lassen.
Frage 26 · Zusammenarbeit mit Angehörigen und Bezugspersonen
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Richtige Antwort: Sie schildert die konkrete Beobachtung sachlich, fragt nach möglichen Erklärungen zuhause und vereinbart ein gemeinsames weiteres Vorgehen.
Auffälliges Verhalten wird den Eltern gegenüber sachlich beschrieben, ohne eigene Diagnose; gemeinsam wird nach Erklärungen gesucht und ein weiteres Vorgehen vereinbart (HK d3).
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