Fachleute Treuhand (TH): 25 kostenlose Übungsfragen

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Die Auswahl stammt aus unseren Ratgebern und aus dem Gratis-Test. Fragen, Antworten und Erklärungen sind auf Deutsch.

Frage 1 · Treuhand · Alte Prüfungen

Frau Nadia Steiner arbeitet bei der Brunner Pflege AG und war im Kalenderjahr wegen einer unverschuldeten Krankheit während drei vollen Monaten arbeitsunfähig. Ihr Ferienanspruch beträgt vier Wochen. Wie darf die Arbeitgeberin die Ferien kürzen?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Um zwei Zwölftel, weil der erste Monat der Verhinderung nicht angerechnet wird und danach pro voller Monat gekürzt wird.

Nach OR 329b Abs. 2 zählt der erste Monat der unverschuldeten Verhinderung nicht, jeder weitere volle Monat erlaubt eine Kürzung um ein Zwölftel. Bei drei Monaten sind das zwei Zwölftel.

Hintergrund und Quellen: Treuhand Prüfungen zum Download: Nullserie 2025, alte Prüfungen und wie du sie nutzt · Stand: 08.11.2026

Frage 2 · Treuhand · Prüfung

Der Malerbetrieb Rossi bezahlt die MWST nach dem Saldosteuersatz. Was ist das Wesen dieser Abrechnungsmethode?

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Richtige Antwort: Die Steuer wird mit einem ESTV-Prozentsatz auf dem Bruttoumsatz berechnet, die Vorsteuer ist darin abgegolten

Beim Saldosteuersatz wird die Steuerschuld mit einem Branchensatz der ESTV auf dem Umsatz inklusive Steuer berechnet. Der Vorsteuerabzug ist darin abgegolten (Art. 37 MWSTG).

Hintergrund und Quellen: Fachmann/-frau in Treuhand und Beratung mit eidg. Fachausweis: Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 3 · Treuhand · Alte Prüfungen

Worin unterscheidet sich die modifizierte Mittelwertmethode (Praktikermethode) vom einfachen Mittelwert?

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Richtige Antwort: Der Ertragswert wird doppelt gewichtet: Unternehmenswert = (Substanzwert + 2 x Ertragswert) / 3

Die Praktikermethode gewichtet den Ertragswert doppelt, weil die künftige Ertragskraft für den Preis meist wichtiger ist als die Substanz.

Hintergrund und Quellen: Treuhand Prüfungen zum Download: Nullserie 2025, alte Prüfungen und wie du sie nutzt · Stand: 08.11.2026

Frage 4 · Treuhand · Prüfung

In einem Restaurant in Lugano isst eine Kundin aus Deutschland zu Mittag. Wo gilt die Restaurationsleistung nach der Spezialregel grundsätzlich als erbracht?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Am Ort, an dem die Leistung tatsächlich erbracht wird, also in Lugano

Bei Restaurationsleistungen gilt der Ort der tatsächlichen Erbringung (Art. 8 Abs. 2 MWSTG).

Hintergrund und Quellen: Fachmann/-frau in Treuhand und Beratung mit eidg. Fachausweis: Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 5 · Treuhand · Alte Prüfungen

Gisela Zehnder tippt ihr Testament am Computer, druckt es aus und unterschreibt es mit Datum und Ort. Ist das Testament gültig?

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Richtige Antwort: Nein, das eigenhändige Testament muss von Anfang bis Ende von Hand geschrieben sein

Das eigenhändige Testament muss von Anfang bis Ende von Hand geschrieben, datiert und unterschrieben sein (Art. 505 ZGB).

Hintergrund und Quellen: Treuhand Prüfungen zum Download: Nullserie 2025, alte Prüfungen und wie du sie nutzt · Stand: 08.11.2026

Frage 6 · Treuhand · Prüfung

Die Kälin Möbel AG erhält eine Lieferantenrechnung über CHF 5'000.00 für Handelswaren und zahlt innert Skontofrist unter Abzug von CHF 100.00 Skonto per Bank. Wie wird der Skonto verbucht?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Als Verminderung des Warenaufwands im Haben (Einkaufsskonto), sodass die Bank um CHF 4'900.00 abnimmt

Skonto vom Lieferanten ist eine Einkaufspreisminderung und wird auf dem Warenaufwand im Haben erfasst. Die Verbindlichkeit wird voll ausgebucht, die Bank nimmt um CHF 4'900.00 ab.

Hintergrund und Quellen: Fachmann/-frau in Treuhand und Beratung mit eidg. Fachausweis: Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 7 · Laufende Buchungen, Kontenrahmen KMU

Die Kunz Schreinerei AG hat eine Rechnung von CHF 1'450.00 versehentlich als CHF 1'540.00 gebucht. Der Fehler wird nach Wochen entdeckt. Wie ist er in einer ordnungsmässigen Buchhaltung zu korrigieren?

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Richtige Antwort: Durch eine nachvollziehbare Korrekturbuchung (Storno und Neubuchung) mit Beleg, ohne die ursprüngliche Buchung spurlos zu löschen

Buchungen dürfen nicht so geändert werden, dass die ursprüngliche Eintragung nicht mehr feststellbar ist (Art. 957a OR). Korrigiert wird durch Gegenbuchung und neue Buchung mit Beleg.

Frage 8 · Anhang, Eigenkapitalnachweis

Die Amstutz Kleiderhandel AG hat für ihre Schwestergesellschaft eine Bürgschaft über CHF 300'000 abgegeben. Eine Inanspruchnahme ist nach heutigem Wissen nicht wahrscheinlich. Wo wird die Bürgschaft in der Jahresrechnung abgebildet?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Im Anhang als Eventualverbindlichkeit, eine Rückstellung ist nicht zu bilden.

Nicht bilanzierte Eventualverbindlichkeiten wie Bürgschaften gehören in den Anhang (OR 959c). Eine Rückstellung ist erst bei wahrscheinlichem Mittelabfluss angezeigt.

Frage 9 · Investitionsrechnung dynamisch: Kapitalwertmethode (Nettobarwert)

Weshalb werden künftige Zahlungsüberschüsse bei den dynamischen Investitionsrechnungsverfahren abgezinst?

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Richtige Antwort: Weil ein Franken in der Zukunft wegen Zinsverzicht und Risiko weniger wert ist als ein Franken heute

Die Diskontierung bildet den Zeitwert des Geldes ab: Wer heute über Kapital verfügt, kann es anlegen und verzinsen; ein erst künftig zufliessender Betrag ist deshalb - und wegen des damit verbundenen Risikos - heute weniger wert als derselbe Nominalbetrag sofort.

Frage 10 · Liegenschaften, Wertschriften

Herr Suter verkauft sein Grundstück mit Gewinn an Frau Vogt. Wie unterscheiden sich Grundstückgewinnsteuer und Handänderungssteuer?

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Richtige Antwort: Die Grundstückgewinnsteuer erfasst den Gewinn des Verkäufers; die Handänderungssteuer ist eine vom Gewinn unabhängige, in vielen Kantonen zusätzlich erhobene Rechtsverkehrssteuer auf dem Eigentumsübergang.

Die Grundstückgewinnsteuer besteuert den realisierten Wertzuwachs beim Verkäufer. Die Handänderungssteuer knüpft dagegen am zivilrechtlichen Eigentumsübergang an und wird unabhängig von einem Gewinn erhoben, meist auf dem Kaufpreis oder Verkehrswert; sie ist keine vom StHG harmonisierte Steuer und existiert nicht in allen Kantonen.

Frage 11 · A4.2 Pruefungsvorbereitung: Wesentlichkeit, Pruefungsumfang, Mandatsannahme

Wie wirkt sich ein hoeher eingeschaetztes Risiko wesentlicher Fehlaussagen auf die Pruefungsplanung aus?

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Richtige Antwort: Es fuehrt zu gezielteren und umfangreicheren Pruefungshandlungen in den betroffenen Bereichen

Risikoorientierte Pruefungsplanung bedeutet, dass die Revisionsstelle ihre Pruefungshandlungen dort verstaerkt, wo das Risiko einer wesentlichen Fehlaussage am groessten ist.

Frage 12 · Handelsregister

Wozu dient die Unternehmens-Identifikationsnummer (UID)?

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Richtige Antwort: Sie ist eine einheitliche, dauerhafte Nummer, mit der Unternehmen von Behörden eindeutig identifiziert werden

Jedes Unternehmen erhält eine UID, die im Verkehr mit Behörden verwendet wird (OR 936a).

Frage 13 · Quellensteuer, Familienzulagen

Die Zimmermann Gartenbau AG rechnet den Lohn eines quellensteuerpflichtigen Mitarbeiters ab. Worauf wird die Quellensteuer berechnet, und wie werden Sozialabzüge berücksichtigt?

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Richtige Antwort: Auf dem massgebenden Bruttolohn; Sozialabzüge und Berufsauslagen sind im Tarif pauschal eingerechnet.

Die Quellensteuer wird auf dem Bruttolohn inklusive Zulagen, Boni und Naturalleistungen berechnet. Die Tarife enthalten pauschale Abzüge für Versicherungsprämien, Berufsauslagen und Familienlasten. Sozialversicherungsbeiträge werden deshalb nicht einzeln vom Lohn abgezogen.

Frage 14 · D3 Personalwesen vernetzt

Im Rahmen der Sanierung der «Dachser Elektrotechnik AG» (siehe Fall 12) müssen drei Stellen abgebaut werden. Was muss der Arbeitgeber bei der Kündigung dieser Arbeitsverhältnisse arbeitsrechtlich mindestens einhalten?

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Richtige Antwort: Die vertraglichen bzw. gesetzlichen Kündigungsfristen und die Sperrfristen nach Art. 336c OR beachten

Kündigungen müssen die vertraglichen oder gesetzlichen Kündigungsfristen und allfällige Sperrfristen (z. B. bei Krankheit, Unfall, Schwangerschaft) einhalten, unabhängig vom Grund der Sanierung.

Frage 15 · Laufende Buchungen, Kontenrahmen KMU

Die Einzelunternehmerin Nadia Keller bezieht CHF 2'000.00 bar aus der Geschäftskasse für den privaten Lebensunterhalt. Wie ist der Bezug zu buchen?

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Richtige Antwort: Soll 2850 Privat / Haben 1000 Kasse, CHF 2'000.00, als Eigenkapitalentnahme der Inhaberin

Bei Einzelunternehmen ist der Eigenlohn kein Aufwand; Entnahmen werden über das Privatkonto im Eigenkapital gebucht. Die Kasse nimmt ab, das Privatkonto steht im Soll.

Frage 16 · Anhang, Eigenkapitalnachweis

Die Huber Gartenbau AG beschäftigt im Jahresdurchschnitt 38 Vollzeitstellen. Welche Angabe zu den Mitarbeitenden verlangt das OR im Anhang?

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Richtige Antwort: Die Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt in der Kategorie nicht über 50.

OR 959c verlangt die Angabe der Zahl der Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt in Kategorien bis 10, 50, 250 oder darüber. Bei 38 Stellen genügt die Angabe der Kategorie bis 50.

Frage 17 · Investitionsrechnung dynamisch: Annuitätenmethode

Was zeigt die Annuität einer Investition nach der Annuitätenmethode?

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Richtige Antwort: Den auf die Nutzungsdauer gleichmässig verteilten jährlichen Vorteil (oder Nachteil) gegenüber der geforderten Mindestverzinsung

Die Annuität verteilt den Kapitalwert einer Investition gleichmässig über die Nutzungsdauer (Kapitalwert mal Annuitätenfaktor) und macht den Vorteil pro Jahr sichtbar. Bei gleichem Kalkulationszinssatz führt sie zum selben Entscheid wie die Kapitalwertmethode.

Frage 18 · Abrechnung, Fristen, Verfahren

Welche Nummer muss ein steuerpflichtiges Unternehmen auf seinen Rechnungen angeben?

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Richtige Antwort: Die UID mit dem Zusatz MWST, zum Beispiel CHE-123.456.789 MWST

Rechnungen enthalten die UID mit Zusatz MWST des Leistungserbringers (Art. 26 MWSTG).

Frage 19 · Einkommen/Vermögen natürliche Personen

Frau Keller (Kanton Zug) schenkt ihrer Nichte CHF 50'000. Welche Aussage zur Schenkungssteuer trifft zu?

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Richtige Antwort: Sie ist eine ausschliesslich kantonale (und allenfalls kommunale) Steuer; der Bund erhebt keine Schenkungssteuer, und ihre Ausgestaltung ist im StHG nicht harmonisiert.

Erbschafts- und Schenkungssteuern sind in der Schweiz reine Kantons- (und teilweise Gemeinde-)Steuern; eine Bundessteuer darauf existiert nicht, und das Steuerharmonisierungsgesetz erfasst sie nicht. Satz, Freibeträge und die Befreiung von Ehegatten oder Nachkommen sind deshalb von Kanton zu Kanton verschieden.

Frage 20 · Unabhaengigkeit und Berufspflichten der Revisionsstelle

Wie lange muss eine Revisionsstelle ihre Arbeitspapiere und Pruefungsdokumentation grundsaetzlich aufbewahren?

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Richtige Antwort: Waehrend der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von zehn Jahren

Analog zur allgemeinen Aufbewahrungspflicht fuer Geschaeftsunterlagen bewahrt die Revisionsstelle ihre Pruefungsdokumentation waehrend zehn Jahren auf.

Frage 21 · AG, GmbH, Einzelfirma, Personengesellschaften

Beat Furrer bringt CHF 60'000.00 in eine einfache Gesellschaft für ein Marktstand-Projekt ein, Lea Bucher CHF 20'000.00. Sie haben keine Gewinnverteilung vereinbart, das Projekt erzielt einen Gewinn. Wie ist er zu verteilen?

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Richtige Antwort: Zu gleichen Teilen, weil das Gesetz ohne anderslautende Abrede den Gewinn unabhängig von der Grösse der Beiträge gleich verteilt

Mangels anderer Vereinbarung haben die Gesellschafter ohne Rücksicht auf Art und Grösse ihrer Beiträge gleichen Anteil an Gewinn und Verlust (OR 533).

Frage 22 · Arbeitsvertrag, Kündigung

Der Mitarbeiter Rolf Hunziker der Blum Elektro AG ist im zweiten Dienstjahr seit dem 02.03. krank und zu 100 % arbeitsunfähig. Am 10.03. erhält er eine ordentliche Kündigung. Wie ist diese Kündigung zu beurteilen?

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Richtige Antwort: Sie ist nichtig und muss nach Ablauf der Sperrfrist von 90 Tagen neu ausgesprochen werden.

Eine Kündigung während der Sperrfrist nach OR 336c ist nichtig. Im zweiten bis fünften Dienstjahr dauert der Schutz bei Krankheit 90 Tage. Nach Ablauf muss die Arbeitgeberin neu kündigen; ein Nachschieben der alten Kündigung genügt nicht.

Frage 23 · D1 Buchführung/Rechnungslegung vernetzt

Bei der «Alpenblick Möbel AG» zeigt die Zwischenbilanz, dass die Hälfte von Aktienkapital und gesetzlichen Reserven durch Verluste nicht mehr gedeckt ist, der Verwaltungsrat aber keine Überschuldung feststellt. Welche Pflicht trifft den Verwaltungsrat nach OR zuerst?

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Richtige Antwort: Sanierungsfähige Massnahmen prüfen und der Generalversammlung Antrag stellen, ohne das Gericht zu benachrichtigen

Bei einem Kapitalverlust nach Art. 725 OR muss der Verwaltungsrat unverzüglich Massnahmen zur Sanierung prüfen und der Generalversammlung Antrag stellen; eine Anzeige an das Gericht ist erst bei Überschuldung nach Art. 725a nötig, sofern kein Rangrücktritt vorliegt. Die beiden Tatbestände werden in der Praxis oft verwechselt.

Frage 24 · Warenhandel, Lager, Fremdwährung

Die Bergmann Sport AG hat am 01.01. einen Lagerbestand von CHF 90'000.00 und am 31.12. von CHF 110'000.00. Wie wirkt sich die Lagerzunahme in der Buchhaltung aus?

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Richtige Antwort: Soll 1200 Handelswaren / Haben 4200 Handelswarenaufwand, CHF 20'000.00; der Warenaufwand sinkt

Eine Lagerzunahme wird im Soll des Lagerkontos (1200) und im Haben des Handelswarenaufwands (4200) gebucht; dies vermindert den ausgewiesenen Warenaufwand direkt. Gebucht wird nur die Differenz von CHF 20'000.00.

Frage 25 · Jahresabschluss: Aufbau, Lagebericht, Gewinnverwendung, Zwischenabschluss

Der Verwaltungsrat der Ost Recycling AG, die zur ordentlichen Revision verpflichtet ist, fragt den Treuhaender, was in den Lagebericht gehoert. Welche Antwort ist richtig?

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Richtige Antwort: Er stellt den Geschaeftsverlauf und die wirtschaftliche Lage des Unternehmens dar und ergaenzt die Zahlen der Jahresrechnung um eine Beurteilung, etwa zu Risiken.

Art. 961c OR nennt Geschaeftsverlauf, wirtschaftliche Lage und, soweit notwendig, eine Risikobeurteilung als Lageberichtsinhalt; er tritt neben Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang und ist fuer Unternehmen mit ordentlicher Revisionspflicht vorgeschrieben.

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