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Richtige Antwort: Mit einer Frist von zwei Wochen auf das Ende einer dreimonatigen Mietdauer.
Für möblierte Zimmer gilt nach Art. 266e OR eine Frist von zwei Wochen auf das Ende einer dreimonatigen Mietdauer. Drei Monate gelten für unmöblierte Wohnungen.
Richtige Antwort: Die Erhöhung ist nichtig, weil sie mit einer Kündigungsandrohung verbunden ist.
Nach Art. 269d OR macht die Verbindung mit einer Kündigungsandrohung die Erhöhung nichtig, nicht bloss aufgeschoben. Auch Untätigkeit der Mieterin heilt das nicht.
Richtige Antwort: Nach dem Verhältnis der Wertquoten, weil es sich um Kosten eines gemeinschaftlichen Gebäudeteils handelt
Die Kosten für Unterhalt und Erneuerung gemeinschaftlicher Teile tragen die Stockwerkeigentümer im Verhältnis ihrer Wertquoten, sofern nichts anderes vereinbart ist (Art. 712h ZGB).
Richtige Antwort: Die Treppenhausreinigung durch eine beauftragte Reinigungsfirma, soweit die tatsächlichen Kosten belegt sind.
Nebenkosten sind Aufwendungen für Leistungen, die mit dem Gebrauch der Mietsache zusammenhängen (Art. 257b OR); Reinigung des Treppenhauses gehört dazu.
Frage 8 · Gemeinschaftsteile, Wertquoten
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Richtige Antwort: Das ganze Gebäude, also 100 % beziehungsweise 1000 ‰, weil die Quoten den Wert aller Einheiten im Verhältnis abbilden
Die Wertquote gibt an, welchen Bruchteil des Werts der Liegenschaft eine Einheit ausmacht. Alle Quoten zusammen ergeben das Ganze, also 100 % oder 1000 ‰ (Art. 712e ZGB).
Frage 9 · Verwaltungsauftrag, Pflichten
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Richtige Antwort: Sie veranlasst unverzüglich die notwendigen Sofortmassnahmen durch einen Notdienst und informiert die Eigentümerin anschliessend
In dringenden Fällen darf und muss die Verwaltung Sofortmassnahmen treffen und danach informieren.
Frage 10 · Baukonstruktion, Gebäudehülle
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Richtige Antwort: Die neuen Fenster sind luftdicht, die Feuchte entweicht nicht mehr über Fugen und kondensiert an kalten Wandflächen
Mit dem Fensterersatz sinkt der unkontrollierte Luftwechsel. Ohne angepasstes Lüftungsverhalten oder Lüftungskonzept steigt die Raumfeuchte und die Wärmebrücken werden zum Schwachpunkt.
Frage 11 · Mitarbeitergespräche
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Richtige Antwort: Spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert
SMART steht für spezifisch, messbar, attraktiv (akzeptiert), realistisch und terminiert. Nur so lässt sich später überprüfen, ob das Ziel erreicht wurde.
Frage 12 · Hypotheken, Finanzierung
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Richtige Antwort: Der Schuldbrief, der eine Forderung verbrieft und auf dem Grundstück lastet
Der Schuldbrief ist das gebräuchliche Grundpfand für Hypotheken. Er sichert Forderungen durch Pfand am Grundstück und lässt sich im Grundbuch eintragen.
Frage 13 · Haftung des Verwalters
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Richtige Antwort: Für das Handeln der Hilfsperson wie für eigenes Handeln, weil sie ihre Pflichten durch Hilfspersonen erfüllt
Wer Hilfspersonen beizieht, haftet für deren Handlungen wie für eigene.
Frage 14 · Kündigung, Fristen, Erstreckung
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Richtige Antwort: Spätestens 60 Tage vor Ablauf der Vertragsdauer bei der Schlichtungsbehörde.
Zutreffend ist: Spätestens 60 Tage vor Ablauf der Vertragsdauer bei der Schlichtungsbehörde. Massgebend: OR Art. 273. Nach Ablauf wäre das Begehren verspätet. Zehn Tage reichen nicht; es sind 60.
Frage 15 · Verwaltung, Haftung
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Richtige Antwort: Die Hausordnung regelt Ruhezeiten, und das Nachbarrecht erlaubt der Nachbarin, Unterlassung übermässiger Einwirkungen zu verlangen
Jeder Grundeigentümer muss sich bei der Ausübung seines Eigentums übermässiger Einwirkungen enthalten (Art. 684 ZGB). Hausordnung und Reglement konkretisieren Ruhezeiten.
Frage 16 · Nebenkostenabrechnung
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Richtige Antwort: Sie gewährt Einsicht in die Belege, in der Regel in den Räumen der Verwaltung oder in Kopie auf Wunsch
Der Mieter kann die Belege der Nebenkostenabrechnung einsehen. Die Verwaltung gewährt diese Einsicht, damit er die Kosten prüfen kann.
Frage 17 · Bauschäden, Feuchtigkeit, Schimmel
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Richtige Antwort: Ein Datenlogger misst während zwei Wochen Temperatur und relative Feuchte; die Werte werden mit den Oberflächentemperaturen verglichen
Zeitlich verlaufende Messungen der Raumluft und der Wandoberflächentemperaturen zeigen, ob Nutzung oder Bauphysik für die Feuchte massgebend ist. Erst mit Daten lassen sich Massnahmen und Zuständigkeit sauber begründen.
Frage 18 · Führungsstile, Delegation
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Richtige Antwort: Anleiten: klare Anweisungen geben, Aufgaben eng führen und Fortschritte regelmässig besprechen
Bei geringer Reife bezüglich der Abläufe (hohe Aufgabenorientierung nötig) ist Anleiten sinnvoll. Mit wachsender Sicherheit wird der Führungsstil schrittweise zurückgenommen.
Frage 19 · Grundstückgewinn
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Richtige Antwort: Veräusserungserlös abzüglich der Anlagekosten, bestehend aus Erwerbspreis und wertvermehrenden Aufwendungen samt Nebenkosten
Der Grundstückgewinn ist die Differenz zwischen Erlös und Anlagekosten. Die Höhe des Steuersatzes und Besitzdauerabzüge regeln die Kantone.
Frage 20 · Gebäude- und Haftpflichtversicherung
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Richtige Antwort: Den Mieter persönlich, weil er für den verursachten Schaden haftet; die Gebäudeversicherung kann für Gebäudeschäden eintreten, mit Rückgriff
Der Verursacher haftet persönlich; Versicherungen decken je nach Police.
Frage 21 · Schlichtungsverfahren
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Richtige Antwort: Schriftlich oder mündlich zu Protokoll, ohne besondere Förmlichkeiten.
Das Verfahren wird durch ein formloses Gesuch eingeleitet, das schriftlich oder mündlich zu Protokoll erfolgen kann (Art. 202 ZPO).
Frage 22 · Verwaltung, Haftung
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Richtige Antwort: Der Verwalter kann wegen Verletzung seiner Sorgfalts- und Treuepflicht haften; die Gemeinschaft kann Schadenersatz prüfen und den Vertrag überprüfen
Der Verwalter haftet für getreue und sorgfältige Ausführung des Auftrags; Interessenkonflikte sind offenzulegen.
Frage 23 · Nebenkostenabrechnung
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Richtige Antwort: Die Forderung besteht weiter und verjährt erst nach fünf Jahren; die Verspätung allein beseitigt sie nicht
Mietzinse und Nebenkosten verjähren in fünf Jahren (Art. 128 OR); der Zeitablauf allein beseitigt den Anspruch nicht.
Frage 24 · Baukonstruktion, Gebäudehülle
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Richtige Antwort: Ein schwimmender Bodenaufbau mit Trittschalldämmung und zusätzlicher Masse auf der Decke
Holzbalkendecken übertragen Trittschall stark. Wirksam sind entkoppelte Bodenaufbauten mit zusätzlicher Masse.
Frage 25 · Mitarbeitergespräche
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Richtige Antwort: Leistungen und Marktvergleich offenlegen, den Spielraum klären und die Entscheidung mit Begründung und Termin mitteilen
Im Lohngespräch sind Leistungsbeurteilung, Vergleich, Budgetspielraum und eine nachvollziehbare Entscheidung zentral.
Frage 26 · Kalkulation, Rendite
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Richtige Antwort: Sie steigt, weil der Hebel des Fremdkapitals den Ertrag auf das eingesetzte Eigenkapital erhöht, solange die Nettorendite über dem Zins liegt
Der Leverage-Effekt (Hebel) erhöht die Eigenkapitalrendite, solange die Gesamtrendite den Fremdkapitalzins übersteigt; bei steigenden Zinsen kehrt er sich um.
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