Gastro-Betriebsleiter/in (G2) (G2): 26 kostenlose Übungsfragen

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Frage 1 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfungsfragen

Ein Seehotel verlangt in einer ausgebuchten Messewoche deutlich höhere Zimmerpreise als im November, obwohl Zimmer und Service unverändert sind. Welches Prinzip steckt dahinter?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Yield-Management: Der Preis wird an die erwartete Nachfrage und die Auslastung angepasst

Yield-Management setzt Preise nach Nachfrage, Auslastung und Buchungszeitpunkt. Bei knapper Kapazität sind höhere Preise durchsetzbar.

Hintergrund und Quellen: G2 Prüfungsfragen: so übst du für Modulprüfungen und Fallstudie · Stand: 08.11.2026

Frage 2 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfung

Das Bistro «Tramhalte» in Bern senkt den Preis seines Mittagsmenüs durch eine befristete Aktion. Die variablen Kosten je Menü bleiben gleich. Wie verändert sich dadurch die Break-even-Menge, wenn die Fixkosten unverändert sind?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Sie steigt, weil jedes Menü einen kleineren Deckungsbeitrag zur Deckung der Fixkosten liefert

Die Break-even-Menge ergibt sich aus den Fixkosten geteilt durch den Deckungsbeitrag je Einheit. Sinkt der Preis bei gleichen variablen Kosten, schrumpft der Deckungsbeitrag, und es braucht mehr verkaufte Menüs.

Hintergrund und Quellen: Gastro-Betriebsleiter/in mit eidg. Fachausweis (G2): Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 3 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfungsfragen

Worin unterscheiden sich Bilanz und Erfolgsrechnung grundsätzlich?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Die Bilanz zeigt Vermögen und Kapital an einem Stichtag, die Erfolgsrechnung Aufwand und Ertrag einer Periode

Die Bilanz ist eine Momentaufnahme von Aktiven und Passiven. Die Erfolgsrechnung zeigt die Erträge und Aufwände eines Geschäftsjahres.

Hintergrund und Quellen: G2 Prüfungsfragen: so übst du für Modulprüfungen und Fallstudie · Stand: 08.11.2026

Frage 4 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfung

Die Pächterin Laura Meier mietet für ihr Restaurant Geschäftsräume in Wil und will den unbefristeten Mietvertrag kündigen. Welche gesetzliche Kündigungsfrist gilt bei der Miete von Geschäftsräumen?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Sechs Monate auf einen ortsüblichen Termin

Für Geschäftsräume beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist bei unbefristeten Mietverträgen sechs Monate auf einen ortsüblichen Termin (Art. 266d OR). Vertraglich sind abweichende Fristen möglich.

Hintergrund und Quellen: Gastro-Betriebsleiter/in mit eidg. Fachausweis (G2): Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 5 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfungsfragen

Lernende Rahel Lüthi (18) macht im Hotel «Lac» eine Lehre als Restaurationsfachfrau EFZ. Der Betrieb gewährt 20 Ferientage pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche. Ist das ausreichend?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Nein, weil Lernende bis zum vollendeten 20. Altersjahr Anspruch auf mindestens fünf Wochen Ferien haben.

Bis zum vollendeten 20. Altersjahr besteht Anspruch auf mindestens fünf Wochen Ferien. 20 Tage bei einer 5-Tage-Woche sind nur vier Wochen.

Hintergrund und Quellen: G2 Prüfungsfragen: so übst du für Modulprüfungen und Fallstudie · Stand: 08.11.2026

Frage 6 · Gastro-Betriebsleiter · Prüfung

Der frisch eingestellte Commis Jonas Egger ist hoch motiviert, hat aber kaum Fachkenntnisse in der warmen Küche. Welchen Führungsstil empfiehlt das situative Führungsmodell nach Hersey/Blanchard für diese Entwicklungsstufe?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Unterweisen: klare Anweisungen geben und eng anleiten, weil Fachkompetenz fehlt, die Motivation aber hoch ist.

Beim situativen Führen richtet sich der Stil nach dem Entwicklungsstand der Mitarbeitenden. Wer motiviert, aber fachlich unerfahren ist, braucht klare Anweisungen und enge Anleitung.

Hintergrund und Quellen: Gastro-Betriebsleiter/in mit eidg. Fachausweis (G2): Prüfung, Zulassung, Kosten · Stand: 08.11.2026

Frage 7 · Unternehmensziele, Strategie, Leitbild

Ein Gastronom formuliert das Ziel: «Wir wollen langfristig gesunde Gewinne erzielen.» Um welche Zielart handelt es sich?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Um ein Formalziel, weil es wirtschaftlichen Erfolg wie Gewinn oder Rentabilität ausdrückt.

Formalziele drücken den wirtschaftlichen Erfolg aus, etwa Gewinn, Rentabilität oder Liquidität. Sachziele legen Leistungsprogramm und Märkte fest. Beide Zielarten müssen aufeinander abgestimmt werden.

Frage 8 · Arbeitsrecht, L-GAV im Betrieb

In der Küche des Landgasthofs «Linde» arbeitet Kevin Roth von 08:00 bis 17:30 Uhr (9.5 Stunden). Wie lange muss die Pause mindestens insgesamt dauern, die das Arbeitsgesetz vorschreibt?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Eine Stunde, weil bei mehr als neun Stunden Tagesarbeitszeit die Mindestpause eine Stunde beträgt.

Das Arbeitsgesetz verlangt Pausen von mindestens einer Viertelstunde bei mehr als 5.5 Stunden, einer halben Stunde bei mehr als sieben Stunden und einer Stunde bei mehr als neun Stunden Tagesarbeitszeit. Bei 9.5 Stunden ist somit eine Stunde fällig. Die Pausen können aufgeteilt werden.

Frage 9 · Investition, Finanzierung

Welche Aussage über Eigen- und Fremdkapital trifft zu?

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Richtige Antwort: Eigenkapital haben die Inhaberin oder Gesellschafter eingebracht, Fremdkapital wird von Dritten geliehen und muss zurückbezahlt werden

Das Kapital auf der Passivseite der Bilanz zeigt, woher die Mittel stammen. Eigenkapital stammt von den Eigentümern, trägt das Verlustrisiko zuerst und ist nicht rückzahlbar. Fremdkapital ist geliehen, verursacht Zins und muss gemäss Vertrag zurückbezahlt werden.

Frage 10 · Preispolitik, Yield

Ein Hotel garni in Luzern erhöht die Zimmerpreise während eines Festivals und senkt sie in der Nebensaison gezielt. Welches Ziel steht dahinter primär?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Den Ertrag aus der begrenzten und nicht lagerbaren Zimmerkapazität zu maximieren

Beim Yield Management werden Preise nach Nachfrage gesteuert, um den Ertrag aus einer begrenzten, nicht lagerbaren Kapazität zu maximieren. Ein leeres Zimmer lässt sich nicht nachverkaufen.

Frage 11 · Haftung, Versicherungen

Die Eventküche «Gourmet Pur» liefert ein Buffet an einen Firmenanlass. Das beauftragte Subunternehmen transportiert die Speisen ungekühlt, die Gäste erkranken. Die Veranstalterin verlangt Schadenersatz vom Cateringbetrieb. Worauf stützt sie ihren Anspruch im Vertragsverhältnis?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Auf Art. 101 OR: Der Cateringbetrieb haftet für das Verhalten der von ihm beigezogenen Hilfsperson wie für sein eigenes

Wer die Erfüllung einer Vertragspflicht Hilfspersonen überträgt, haftet nach Art. 101 OR für deren Verhalten wie für sein eigenes. Der Cateringbetrieb bleibt gegenüber der Veranstalterin verantwortlich und kann allenfalls auf den Subunternehmer zurückgreifen. Eine Haftungsübertragung auf den Dritten gegenüber dem Vertragspartner gibt es nicht.

Frage 12 · HACCP, Lebensmittelsicherheit

In der Küche des «Landgasthofs Rose» wird roher Geflügelaufschnitt auf einem Brett vorbereitet. Danach soll dasselbe Brett ohne Reinigung für den Blattsalat verwendet werden. Welches Risiko besteht?

Eine Antwort ist richtig.

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Richtige Antwort: Kreuzkontamination: Keime aus dem rohen Geflügel gelangen auf den Salat, der nicht mehr erhitzt wird.

Rohes Geflügel kann Salmonellen oder Campylobacter tragen. Gelangen diese über Brett, Messer oder Hände auf verzehrfertige Speisen wie Salat, werden sie nicht mehr abgetötet. Getrennte Arbeitsmittel und Reinigung zwischen den Arbeitsgängen sind deshalb Teil der guten Verfahrenspraxis.

Frage 13 · Produktionsplanung

Der Küchenchef des «Landgasthofs Hirschen» erstellt den Einsatzplan für die Küche. Wonach richtet er die Personalbesetzung am besten aus?

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Richtige Antwort: Nach dem erwarteten Arbeitsanfall pro Tag und Zeitfenster, unter Beachtung von Ruhezeiten und Pausen

Ein guter Einsatzplan folgt dem erwarteten Arbeitsanfall aus Reservationen, Banketten und Erfahrungswerten. Gleichzeitig müssen Arbeits- und Ruhezeiten sowie Pausen nach Arbeitsgesetz und L-GAV eingehalten werden. Wünsche der Mitarbeitenden werden soweit möglich berücksichtigt.

Frage 14 · Systemgastronomie-Konzepte

Eine Kette beliefert zwölf Filialen aus einer Zentralküche mit vorbereiteten Komponenten, die vor Ort nur noch regeneriert und angerichtet werden. Welcher Vorteil steht im Vordergrund?

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Richtige Antwort: Gleichbleibende Rezepturqualität und ein geringerer Bedarf an Fachpersonal in den einzelnen Filialen

Zentrale Produktion sichert reproduzierbare Rezepturen und entlastet die Filialen von aufwendiger Vorbereitung. Dafür sind Logistik und Kühlkette anspruchsvoll. Die Selbstkontrolle in der Filiale bleibt erforderlich.

Frage 15 · Sicherheit und Besucherlenkung bei Events

Ein Verein plant ein Open-Air-Fest für 800 Gäste und beginnt mit dem Sicherheitskonzept. Welcher Schritt steht am Anfang eines systematischen Vorgehens?

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Richtige Antwort: Mögliche Gefahren wie Gedränge, Wetter, Brand oder Unwohlsein identifizieren und nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmass bewerten

Ein Sicherheitskonzept folgt der Reihenfolge: Risiken erkennen, bewerten, Massnahmen festlegen, Verantwortlichkeiten und Notfallabläufe regeln. Nur so sind Aufwand und Wirkung verhältnismässig; die Gefahren müssen vor der Massnahmenwahl bekannt sein.

Frage 16 · Organisation und Prozesse

In einem Hotel mit drei Restaurants bestimmt die Betriebsleitung für den Prozess «Wareneingang» einen Prozessverantwortlichen. Was ist seine Hauptaufgabe?

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Richtige Antwort: Er sorgt dafür, dass der Prozess definiert ist, eingehalten wird und laufend verbessert wird.

Prozessverantwortliche (Prozesseigner) tragen die Verantwortung für Ablauf, Qualität und Verbesserung eines Prozesses über Abteilungsgrenzen hinweg. Operative Arbeit und Linienführung bleiben bei den zuständigen Stellen.

Frage 17 · Ausbildung von Lernenden

Wie ist der Besuch der Berufsfachschule und der überbetrieblichen Kurse durch Lernende arbeitsrechtlich zu behandeln?

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Richtige Antwort: Die Schulzeit gilt als Arbeitszeit; der Betrieb muss die Lernenden dafür freistellen und kann sie nicht zur Nacharbeit verpflichten.

Berufsfachschule, überbetriebliche Kurse und vergleichbare Bildungsorte sind obligatorischer Teil der beruflichen Grundbildung. Der Betrieb muss die Lernenden freistellen; die Zeit zählt als bezahlte Arbeitszeit. Für Lernende gelten zudem die Schutzbestimmungen für Jugendliche.

Frage 18 · Investition, Finanzierung

Was versteht man unter Selbstfinanzierung eines Gastronomiebetriebs?

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Richtige Antwort: Die Finanzierung aus im Betrieb erwirtschafteten Mitteln, etwa aus einbehaltenem Gewinn und Abschreibungsgegenwert

Selbstfinanzierung heisst, dass der Betrieb Investitionen aus seinem eigenen Cashflow bezahlt. Dazu zählen die nicht ausgeschütteten Gewinne und die Mittel, die über die Verkaufspreise für Abschreibungen zurückfliessen. Der Vorteil ist die Unabhängigkeit von Geldgebern.

Frage 19 · Preispolitik, Yield

Eine Bar schreibt «CHF 14.90» statt «CHF 15.–» auf die Karte. Welche Überlegung steckt dahinter?

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Richtige Antwort: Der Preis wirkt als Schwellenpreis wie in der tieferen Stufe

Preise knapp unter einer runden Marke werden von Gästen oft als zur tieferen Stufe gehörend wahrgenommen. Das ist ein klassischer psychologischer Schwellenpreis.

Frage 20 · Gesellschaftsformen

Zwei Freunde, Lars und Nico, betreiben gemeinsam und ohne Handelsregistereintrag einen Pop-up-Stand am Quartierfest und haben nichts schriftlich vereinbart. Welche Rechtsform liegt vor?

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Richtige Antwort: Eine einfache Gesellschaft, weil sich zwei Personen zu einem gemeinsamen Zweck verbunden haben

Die einfache Gesellschaft nach Art. 530 OR ist die vertragliche Verbindung von zwei oder mehr Personen zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks mit gemeinsamen Kräften oder Mitteln. Sie entsteht auch ohne schriftlichen Vertrag und ohne Eintrag. Die Gesellschafter haften für Verbindlichkeiten persönlich.

Frage 21 · HACCP, Lebensmittelsicherheit

Welcher der folgenden Stoffe gehört zu den Zutaten, über die ein Gastrobetrieb Gäste bei unverpackten Speisen auf Wunsch informieren können muss, weil sie häufig Allergien auslösen?

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Richtige Antwort: Sellerie und Sellerieprodukte

Die Information über Allergene betrifft eine gesetzlich festgelegte Liste von Zutaten, darunter glutenhaltiges Getreide, Milch, Eier, Nüsse, Sesam, Sellerie, Senf und Fisch. Karotten, Tomaten und Erdbeeren stehen nicht darauf. Die Regelung findet sich in der Verordnung über die Information über Lebensmittel.

Frage 22 · F&B-Management und -Controlling

Was zeigt die Lagerumschlagshäufigkeit?

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Richtige Antwort: Wie oft der durchschnittliche Lagerbestand in einer Periode verbraucht und ersetzt wird

Die Umschlagshäufigkeit berechnet man aus dem Verbrauch (Wareneinsatz) im Verhältnis zum durchschnittlichen Lagerbestand. Ein hoher Wert bedeutet geringe Kapitalbindung und frische Ware, ein tiefer Wert Gefahr von Verderb. Das Controlling vergleicht sie je Warengruppe.

Frage 23 · Systemgastronomie-Konzepte

Eine Kette vergleicht jedes Jahr die Umsätze jener Standorte, die in beiden Vergleichsjahren durchgehend geöffnet waren. Was will sie damit erkennen?

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Richtige Antwort: Das Wachstum des bestehenden Netzes, unverfälscht durch Neueröffnungen und Schliessungen

Der Umsatzvergleich gleicher Standorte zeigt, ob das bestehende Netz wächst oder schrumpft. Neu eröffnete und geschlossene Standorte verfälschen sonst das Bild. Die Kennzahl ist ein Frühindikator für die Wirksamkeit des Konzepts.

Frage 24 · Eventmarketing und Inszenierung

Für das neue «Ufer-Festival» in Solothurn soll eine Marketingkampagne die Zielgruppe junger Erwachsener erreichen. Was gehört in erster Linie in ein Eventmarketingkonzept?

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Richtige Antwort: Positionierung, Zielgruppe, Kernbotschaft und die dazu passenden Kommunikationskanäle

Ein Eventmarketingkonzept beginnt mit Positionierung und Zielgruppe, daraus leiten sich Kernbotschaft und Kanäle ab. Ohne diese Grundlage laufen Werbemassnahmen am Markt vorbei.

Frage 25 · Unternehmensziele, Strategie, Leitbild

Welche Aussage beschreibt den Unterschied zwischen Vision und operativem Ziel richtig?

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Richtige Antwort: Die Vision zeigt ein langfristiges Wunschbild ohne feste Frist, das operative Ziel ist kurzfristig, konkret und überprüfbar.

Die Zielhierarchie reicht von der Vision über das Leitbild und die strategischen Ziele bis zu den operativen Zielen. Je weiter unten, desto konkreter, kurzfristiger und messbarer sind die Ziele.

Frage 26 · Rekrutierung, Einsatzplanung, Dienstpläne

Das Restaurant «Seerose» in Rapperswil plant den Einsatz des Serviceteams für die Sommersaison. Welche Grundlage ist für eine bedarfsgerechte Einsatzplanung am besten geeignet?

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Richtige Antwort: Eine Frequenzprognose aus den Vorjahresdaten (Gäste pro Wochentag und Tageszeit) ergänzt um Reservationen und Anlässe.

Gute Einsatzplanung orientiert sich am erwarteten Arbeitsanfall. Historische Frequenzen, Reservationen und bekannte Anlässe ergeben einen Bedarf je Zeitfenster, aus dem Dienstplan und Personalkostenquote abgeleitet werden. Wünsche der Mitarbeitenden werden danach soweit möglich berücksichtigt.

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