Informatiker EFZ Voraussetzungen: Anforderungen, Schnupperlehre, Lehrstelle

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Informatiker/in EFZ · Voraussetzungen · Stand

Welche Voraussetzungen brauchst du für die Lehre als Informatiker EFZ? Formell verlangt wird laut berufsberatung.ch die abgeschlossene obligatorische Schule. Viele Lehrbetriebe verlangen zusätzlich einen Eignungstest, und die Konkurrenz um Lehrstellen ist gross. Hier siehst du, welche Anforderungen zählen und wie du Schnupperlehre und Bewerbung angehst.

Formelle Voraussetzungen

Für die Lehre als Informatikerin oder Informatiker EFZ brauchst du laut berufsberatung.ch die abgeschlossene obligatorische Schule. Ein bestimmtes Schulniveau schreibt die Bildungsverordnung nicht vor. Einige Betriebe verlangen einen Eignungstest.

Die Lehre dauert vier Jahre. Du arbeitest im Durchschnitt 3,5 Tage pro Woche im Betrieb und besuchst die Berufsfachschule sowie überbetriebliche Kurse.

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Welche Fähigkeiten gefragt sind

berufsberatung.ch nennt als Anforderungen technisches Verständnis, Anpassungsfähigkeit an neue Technologien, systematisches und analytisches Arbeiten, Genauigkeit, Kontaktfreude, Teamfähigkeit und Kreativität.

Programmierkenntnisse sind keine Voraussetzung. Die Lehre beginnt bei den Grundlagen. Eigene kleine Projekte zeigen aber Interesse und helfen in der Bewerbung: eine einfache Website, ein Skript, das eine Aufgabe automatisiert, oder ein selbst eingerichtetes Heimnetz. Beschreibe, was du gemacht hast und was du dabei gelernt hast.

  • Mathematik: logisches Denken und sicherer Umgang mit Zahlen. In der Berufsfachschule hast du 120 Lektionen Mathematik.
  • Englisch: In der Berufsfachschule sind 200 Lektionen Englisch vorgesehen, und viel Fachliteratur ist englisch.
  • Deutsch: Du dokumentierst Projekte, schreibst die IPA-Dokumentation und präsentierst.
  • Kommunikation: Du berätst Kundinnen und Kunden und bearbeitest Supportanfragen.
  • Ausdauer: Fehlersuche braucht Geduld.

Schnupperlehre: so holst du das Beste heraus

Die Schnupperlehre zeigt dir den Alltag und dem Betrieb, wie du arbeitest. berufsberatung.ch führt eine Liste mit Schnupperadressen und weist auf Informations- und Schnuppertage hin.

  • Kläre vorher, ob du Applikations- oder Plattformentwicklung kennenlernst.
  • Stelle Fragen zu Projekten von Lernenden, zur Betreuung und zur Berufsmaturität.
  • Notiere jeden Tag, was du gemacht hast. Das hilft dir beim Vergleich und im Bewerbungsgespräch.
  • Bitte am Schluss um eine kurze Rückmeldung.
  • Schnuppere wenn möglich in zwei verschiedenen Betrieben, zum Beispiel einer kleinen ICT-Firma und einer Informatikabteilung eines grösseren Unternehmens.

Die Unterschiede der zwei Fachrichtungen erklärt Applikations- oder Plattformentwicklung.

Eignungstests

Einige Lehrbetriebe verlangen einen Eignungstest. Welcher Test es ist, bestimmt der Betrieb. Typische Bereiche sind Schulwissen in Mathematik und Sprachen, logisches Denken und Konzentration. Frag beim Betrieb nach, welcher Test verlangt wird und bis wann du ihn einreichen musst.

Lehrstelle finden und bewerben

  • Suche offene Lehrstellen auf berufsberatung.ch und bei den Betrieben direkt.
  • Starte früh. Viele Betriebe wählen ihre Lernenden lange vor Lehrbeginn aus.
  • Schreibe für jeden Betrieb ein eigenes Motivationsschreiben mit Bezug zur Fachrichtung.
  • Lege Zeugnisse, Schnupperberichte und gegebenenfalls den Eignungstest bei.
  • Zeige im Gespräch ein eigenes Projekt oder erkläre, wie du ein Problem gelöst hast.

Checkliste für dein Bewerbungsdossier

  • Motivationsschreiben mit Bezug zum Betrieb und zur Fachrichtung
  • Lebenslauf mit Hobbys und Projekten, die mit Technik zu tun haben
  • Zeugnisse der letzten zwei bis drei Semester
  • Schnupperberichte oder Bestätigungen
  • Eignungstest, falls der Betrieb einen verlangt
  • Wenn vorhanden: Link zu einem eigenen Projekt, zum Beispiel einer kleinen Website oder einem Skript

Lies das Dossier vor dem Versand laut vor oder lass es von einer Person aus deinem Umfeld gegenlesen. Rechtschreibfehler fallen in einem Beruf auf, in dem du später Dokumentationen schreibst.

Berufsmaturität früh mitdenken

Wenn du später an eine Fachhochschule willst, frag schon bei der Bewerbung, ob der Betrieb die lehrbegleitende Berufsmaturität unterstützt. Laut berufsberatung.ch können Lernende mit sehr guten schulischen Leistungen die Berufsmaturitätsschule besuchen. Gute Noten in Mathematik und Sprachen in der Oberstufe helfen dir also doppelt: bei der Lehrstellensuche und beim Eintritt in die Berufsmaturität.

Alternativen zur betrieblichen Lehre

Neben der Lehre im Betrieb gibt es schulisch organisierte Wege. In der Informatikmittelschule (IMS) besuchst du drei Jahre die Schule und machst danach ein Praxisjahr. Erwachsene haben weitere Möglichkeiten. Mehr dazu in Ausbildung, Dauer und IMS und Informatiker EFZ für Erwachsene. Wie die Lehre abgeschlossen wird, zeigt Qualifikationsverfahren Informatiker/in EFZ.

Wichtig zu wissen

Aufbau, Termine, Gebühren und Zulassung legt die Prüfungsträgerschaft fest und kann sie ändern. Massgebend sind die aktuelle Prüfungsordnung und Wegleitung. Dieser Ratgeber ist ein unabhängiges Lernangebot und keine Rechts- oder Steuerberatung. Anforderungen an Bewerbende legt jeder Lehrbetrieb selbst fest.

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Häufige Fragen

Welche Schulbildung brauche ich für Informatiker EFZ?

Laut berufsberatung.ch die abgeschlossene obligatorische Schule. Einige Betriebe verlangen zusätzlich einen Eignungstest.

Muss ich schon programmieren können?

Nein. Eigene kleine Projekte zeigen aber Interesse und helfen in der Bewerbung.

Wie wichtig ist Mathematik?

Wichtig. In der Berufsfachschule hast du 120 Lektionen Mathematik, und logisches Denken braucht es in beiden Fachrichtungen.

Wie finde ich eine Schnupperlehre?

Über die Schnupperadressen auf berufsberatung.ch oder direkt bei Betrieben.

Wann sollte ich mich bewerben?

Früh. Frag bei den Betrieben nach ihren Fristen, denn viele wählen ihre Lernenden lange vor Lehrbeginn aus.

Quellen und weiterführende Links

Weiter mitInformatiker EFZ Ausbildung: Dauer, Lernorte und IMS

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